Leihmutterschaft

Was ist eine Leihmutterschaft?

Bei einer Leihmutterschaft trägt die Leihmutter für ein Paar ein Kind aus. Die Eizellen stammen entweder von der Leihmutter oder ab er von einer Eizellspenderin. Das Sperma stammt entweder vom leiblichen Vater oder aber auch aus einer Samenspende.

Wie funktioniert eine Leihmutterschaft?

Bei der Leihmutterschaft werden genau wie bei einer IVF-Behandlung, die Eizellen mit dem Sperma befruchtet. Die weiterentwickelten Embryonen werden dann der Leihmutter übertragen, diese bringt dann das Kind zur Welt.

Gesetzliches zur Leihmutterschaft

In Deutschland steht im Gesetz zum Schutz von Embryonen (ESchG) steht in §1 Abs. 1 Nr. 7 „…es unternimmt, bei einer Frau, welche bereit ist, ihr Kind nach der Geburt Dritten auf Dauer zu überlassen (Ersatzmutter), eine künstliche Befruchtung durchzuführen oder auf sie einen menschlichen Embryo zu übertragen….“, d.h. die Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten. Ebenfalls sind auch die Werbung und Vermittlung in Deutschland unter Strafe gestellt.

In den meisten europäischen Ländern ist die Leihmutterschaft verboten.

Rechtsprechung zur Leihmutterschaft

Mit dem Aktenzeichen XII ZB 224/17, hat der Bundesgerichtshof am 05. September 2018 jedoch einen richtungsweisenden Beschluss gefällt.